Wer wir sind
Unser Forschungsprojekt wird durchgeführt von: DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, Grenzenlos Digital e.V., Universität Hildesheim und der vhs Hildesheim
Unser Team

Dr. Tamara Heck
Forscht zu Informationsinfrastrukturen und Informationsverhalten sowie Open Science und Open Educational Practices in der Bildungsforschung. Sie ist Vorstandsmitglied der Deutschen Gesellschaft für Information und Wissen (DGI) und Mitglied des Strategieforum Open Science der Leibniz-Gemeinschaft.

Kimberly Sommer
Kimberly Sommer ist Erziehungswissenschaftlerin mit einem Fokus auf intersektionalen Diskriminierungsstrukturen. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in der Wissenschaftskommunikation sowie der Konzeption und dem Aufbau digitaler Lern- und Bildungsangebote.

Marc Sparhuber
Promoviert im Projekt und ist für quantitative und computergestützte Analysen zuständig. Er verfügt über einen interdisziplinären Hintergrund in Computational Social Science. Seine Forschungsinteressen umfassen Mis- und Desinformation sowie mentale Gesundheit und Open Science. Methodisch interessiert er sich für Natural Language Processing und Netzwerkanalyse.

Dr. Juliane Stiller
Grenzenlos Digital e.V.
Ist Informationswissenschaftlerin und Vorständin bei Grenzenlos Digital e. V. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Digital- und Informationskompetenzen, der Evaluation von Informationssystemen für das digitale Kulturerbe, sowie der Metadatenqualität.

Dr. Violeta Trkulja
Grenzenlos Digital e.V.
Ist Informationswissenschaftlerin und forscht zur digitalen Inklusion verschiedener Personengruppen und ist Expertin für Informationskompetenz und Wissensorganisation. Sie ist stellvertretende Vorsitzende bei Grenzenlos Digital e.V.

Prof. Dr. Beatrix Kreß
Universität Hildesheim
Beatrix Kreß ist Linguistin am Institut für Interkulturelle Kommunikation. Sie forscht aus sprachwissenschaftlicher Perspektive zu Mehrsprachigkeit, politischer und medialer Kommunikation mit einem besonderen Fokus auf Verständigungsprozesse in gesellschaftlich sensiblen Kontexten.

Dr. Dariia Orobchuk
Universität Hildesheim
Ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Interkulturelle Kommunikation. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen Mehrsprachigkeit, Medienlinguistik, Sprachdidaktik sowie Flucht- und Migrationsforschung.

Prof. Dr. Joachim Griesbaum
Universität Hildesheim
Forscht zu Informationsverhalten und der Förderung von Informationskompetenz. Er ist Mitglied der Initiative „Intercultural Perspectives on Information Literacy“ (IPILM) und der Fachgruppe Informationskompetenz der KIBA.

Katrin Denhard
Volkshochschule Hildesheim
Leitet die Abteilung Projekte und Drittmittelakquise der vhs Hildesheim. Sie konzipiert und verantwortet Projekte für verschiedene Zielgruppen. Im Fokus stehen vor allem Zugewanderte und ältere Menschen sowie die Themen Deutsch als Zweitsprache, (Arbeitsmarkt-)Integration, politische Bildung und Medienpädagogik.

Yelda Balkuv, M.A.
Volkshochschule Hildesheim
Arbeitet im Feld von Sprache, Bildung und gesellschaftlicher Verständigung. Sie bringt einen sprach- und kommunikationswissenschaftlichen Hintergrund sowie langjährige Erfahrung in der Konzeption und Begleitung von Bildungsprojekten mit. Ihre Arbeit verbindet demokratische Bildung und Gewaltfreie Kommunikation mit einer von Achtsamkeit, Gleichwürdigkeit, Menschlichkeit und Authentizität geprägten Haltung.
Beteiligte Einrichtungen
Die Mitarbeitenden des Arbeitsbereichs Informationsmanagement am DIPF forschen zu Informationsinfrastrukturen und Informationsverhalten sowie offener Wissenschaft und Lehre in der Bildungsforschung und verwandten Disziplinen. Die Erkenntnisse fließen in die Infrastrukturentwicklung und den Ausbau der Angebote des Informationszentrum Bildung ein. Die Schwerpunkte umfassen die Bereiche Informationssuche und Informationsverhalten, Open Science, Open Educational Resources (OER), Open Educational Practices, Forschungssynthesen und Wissenstransfers.
Grenzenlos Digital e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Berlin. Der Verein fördert digitale Kompetenzen als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und erforscht, wie digitale Herausforderungen – etwa durch Desinformation oder strukturelle Zugangsbarrieren – erkannt, verstanden und überwunden werden können. Im Fokus stehen drei zentrale Themen: digitale Gerechtigkeit, digitale Kompetenz und digitale Resilienz.
Als zivilgesellschaftliche Organisation dient Grenzenlos Digital im Projekt als Bindeglied zur Gesellschaft. Mit seiner Erfahrung in der Begleitung von Bildungsprojekten stellt der Verein den anwendungsbezogenen und praktischen Bezug des Projekts. Er verantwortet die Erforschung der Empfängerseite und leitet die Wissenschaftskommunikation und den gesellschaftlichen Transfer der Projektergebnisse.
Die Universität Hildesheim ist mit zwei Instituten im Projekt vertreten:
Am Institut für Interkulturelle Kommunikation wird eine angewandt-sprachwissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Perspektive vertreten. Im Fokus von Lehre und Forschung stehen Kommunikationsprozesse in Kontexten von Interkulturalität und Mehrsprachigkeit, die Analyse von Kulturkontaktphänomenen sowie die Rolle des Deutschen als Zweit- und Fremdsprache in einer zunehmend multikulturellen Gesellschaft.
Das Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie forscht und lehrt schwerpunktmäßig in den Bereichen Information Retrieval, Mensch-Maschine-Interaktion, Informationsverhalten und Informationskompetenz sowie Sprachtechnologie und Computerlinguistik. Im Bereich Informationskompetenz hat das Institut unter anderem die Projekte DILRA (daseinsbezogene Informationskompetenz in ländlichen Räumen) und IDE (Informationskompetenz und Demokratie) durchgeführt, die untersuchen, welche Kompetenzen Bürgerinnen und Bürger für den digitalen Wandel und die politische Meinungsbildung benötigen. Das Institut ist Teil des Knowledge Lab Information Literacy & Accessibility (KiLA).
Die Volkshochschule Hildesheim ist eine öffentliche, überparteiliche und überkonfessionelle Erwachsenen- und Weiterbildungseinrichtung. Als Bildungs- und Beratungszentrum orientiert sie sich an den (Alltags-)Bedürfnissen der Menschen in der Region und versteht Bildung als Beitrag zu Verantwortung, Teilhabe und lebenslangem Lernen.
Sie ist ein verlässlicher, vertrauter Ort, der für Sicherheit, Hoffnung, Mut und Optimismus in gesellschaftlich herausfordernden Zeiten steht und einen kontinuierlichen Beitrag zum Aufbrechen von Stereotypen, Vorurteilen sowie diskriminierenden und rassistischen Strukturen leistet.
Damit stärkt die VHS Hildesheim gesellschaftliche Orientierung, Bildungszugänge und demokratische Mitgestaltung vor Ort. Im Projekt bringt sie insbesondere ihre langjährige Erfahrung in sprachlicher Bildung sowie ihre regionale Vernetzung und Praxisnähe ein.
Durch ihre inhaltliche und fachliche Verortung in diesen Bereichen erreicht sie sowohl Neuankommende in der Orientierungsphase als zentrale Zielgruppe als auch Dozierende und Programmbereichsleitungen als wichtige Multiplikator*innen. Dadurch unterstützt sie eine lebensweltnahe Umsetzung und nachhaltige Verankerung wesentlicher Projektinhalte und -ziele.