​Forschungsprojekt DeMuKo:
Desinformation im multilingualen Kontext verstehen und vorbeugen
Wir entwickeln eine evidenzbasierte Grundlage für praxisorientierte und niedrigschwellige Maßnahmen zur Desinformationsprävention und zur Vermittlung von Informationskompetenz und stärken so die digitale Resilienz und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

DeMuKo
In diesem Verbundprojekt, untersuchen wir, wie Desinformation in multilingualen Informationsräumen von Migrant*innen in der gesellschaftlichen Orientierungsphase wirkt und aufgenommen wird. Wie Mehrsprachigkeit zum Einfallstor für gezielte Falschinformationen werden kann, ist bislang wenig untersucht und genau hier setzt unser Forschungsprojekt an.
Im Zentrum stehen drei Forschungsfragen:
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Wie werden Migrant*innen mit Desinformation konfrontiert, wie gehen sie damit um und wie beeinflusst das ihr Vertrauen in Staat und Demokratie?
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Welchen Desinformationsstrategien sind Migrant*innen ausgesetzt?
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Welche Akteure platzieren und verbreiten Desinformation, die auf Migrant*innen abzielt und welche Manipulationstechniken nutzen sie?
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Zur Beantwortung der Fragen werden wir mittels Umfragen und Interviews zunächst das Informationsverhalten der Zielgruppe besser verstehen und den Zusammenhang von Multilingualität und Vertrauen in den Staat untersuchen. Anschließend erfolgt eine Kartierung von Desinformationsstrategien, denen Migrantinnen und Migranten ausgesetzt sind. Basierend auf den empirischen Erkenntnissen unserer Forschung entwickeln wir ein evidenzbasiertes Lehr- und Lernkonzept zur Stärkung der Resilienz gegenüber Desinformation, welches inhaltlich und didaktisch so gestaltet ist, dass die Zielgruppe akzeptiert, leicht anwenden kann und es dauerhaft verfügbar sowie nutzbar bleibt.
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